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Die Türkei im Fadenkreuz der Kritik - Christen im Nahen Osten PDF Drucken
Freitag, 15. Januar 2010

Für das Jahr 2010 wurden gleich drei europäische Kulturhauptstädte ausgerufen: Neben der deutschen Stadt Essen und dem gesamten Ruhrgebiet auch das ungarische Pécs sowie das türkische Istanbul.

Letzteres erscheint fragwürdig, zumal zahlreiche christliche Gemeinden in den vergangenen Jahren enteignet wurden und die meisten Kirchen als Museen ihr Dasein fristen. So wurde die Paulus-Kirche in Tarsus zwar anläßlich des weltweit begangenen Paulus-Jahres für Gottesdienste freigegeben; als dieses Jubiläumsjahr im vergangenen Sommer endete, wurde sie jedoch wieder zum Museum.

Der christliche Bevölkerungsanteil des ehemaligen Konstantinopels mit der bedeutenden christlichen Geschichte liegt heute bei unter einem Prozent. Will Istanbul in der Tat Europäische Kulturhauptstadt sein, dann müßte sie sofort die Gängelung und Benachteiligung der christlichen Minderheit beenden.

Das Kriterium der Religionsfreiheit und der Umgang mit den (christlichen) Minderheiten scheint der Türkei auf dem Weg in die EU zum Stolperstein zu werden.

Diesen Standpunkt teilt der Augsburger Bundestagsabgeordnete Christian Ruck (CSU). Er hat die türkische Regierung wegen der Behandlung der aramäischen Minderheit scharf kritisiert. Mehr dazu im vorhergehenden Artikel auf der Startseite.

 

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