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Kloster Mor Gabriel; Übergriff auf rückkehrende Aramäer in der Türkei PDF Drucken
Donnerstag, 05. Mai 2011

Die gestrige Strafverhandlung gegen den Stiftungsvorsitzenden des Klosters Kuryakos Ergün wurde erwartungsgemäß vertagt. Nach Angaben des Rechtsanwalts Rudi Sümer ist neuer Prozesstermin der 13.07.11. 

Gemeinsam mit dem Erzbischof des Klosters rufen wir dazu auf, gegen diese Enteignungsverfahren anzukämpfen und für die Existenzgrundlage und Lebensperspektive von Mor Gabriel und der gesamten aramäischen Gemeinschaft im Turabdin einzustehen.

Mehr zu den Hintergründen der Gerichtsverhandlungen - ein Beitrag von 3Sat: youtube.com


Insbesondere möchten wir auf den am 02.05.2011 verübten Übergriff auf einen aus Deutschland stammenden Aramäer hinweisen, der vor 5 Jahren in sein Heimatdorf Kafro Tahtayto (türk.: Elbegendi, Bezirk Midyat) zurückkehrte und seinen Mut beinahe mit dem Leben bezahlen musste. Dieser weitere Angriff auf rückkehrende Familien zeigt, wie instabil und prekär die Sicherheits- und Rechtslage für die Aramäer noch ist. Weitere Informationen unter: kafro.com

Im Namen des Dachverbandes der Aramäer in Deutschland verurteilen wir diese Tat auf das Schärfste und fordern die Türkei auf, endlich ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen gegenüber nichtmuslimischen Minderheiten, insbesondere der Aramäer, einzuhalten.

Setzen Sie sich mit uns beim Botschafter der Türkei für die noch verbliebenen und rückkehrenden Aramäer in der Türkei ein:

An Seine Exzellenz, den Botschafter der Türkei
Herrn Ali Ahmet Acet,
Postanschrift:
Runge Strasse 9,
10179 Berlin
Telefon: +49 30 275 85 0
Fax: +49 30 275 90 915
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Der Bundesvorstand
Föderation der Aramäer in Deutschland
www.fasd-online.de