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Türkische Diplomaten und Politiker in der Pflicht PDF Drucken
Mittwoch, 23. Februar 2011

Nach dem Treffen des Aramäischen Dachverbandes in Deutschland (FASD) mit Abgeordneten der CDU am 08.02.2011 im Bundestag in Berlin hinsichtlich der Thematik Kloster Mor Gabriel und damit einhergehend der verwehrte Minderheitenstatus der Aramäer in der Türkei, fanden in der Folge Gespräche mit türkischen Diplomaten und Politikern statt.

Die Bundestagsabgeordneten der CDU haben am darauf folgenden Montag in einem Gespräch mit dem türkischen Botschafter Ahmet Acet die Enteignungsverfahren und die besorgniserregende Situation des Klosters thematisiert und die Erwartungen der Bundespolitik klar formuliert.

In einem zweistündigen und sehr offenen Gespräch forderte der Bundesvorsitzende die türkische Regierung u.a. dazu auf, das rechtmäßige Eigentum des Klosters Mor Gabriel und darüber hinaus aller Kirchen, Klöster und Dörfer der Aramäer in der Türkei anzuerkennen und dieses einzigartige Kulturerbe unter besonderen Schutz zu stellen. Die Situation des Klosters und der Aramäer dort, ist Maßstab für den ernsthaften Willen der Türkei die Menschenrechte zu gewährleisten.

In aller Deutlichkeit kritisierte er ebenso das passive Verhalten und Schweigen der türkischen Verbände in Deutschland zu diesen Vorfällen und mahnte an, hierzu Stellung im Sinne der Wahrung der Minderheiten- und Menschenrechte in der Türkei zu beziehen.


Mit freundlichen Grüßen,

Der Bundesvorstand
Föderation der Aramäer in Deutschland