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Bundesverband der Aramäer in Deutschland
Ermordung koptischer Christen durch IS Drucken E-Mail
Dienstag, 17. Februar 2015

Islamisten wollen Christentum auslöschen
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat in Libyen 21 koptische Christen enthauptet und das Hinrichtungsvideo im Internet veröffentlicht. Im Namen der Aramäischen Gemeinschaft, die mit den Kopten in Glaube und Kirche eng miteinander verbunden sind, verurteilt der Bundesverband der Aramäer in Deutschland dieses abscheuliche Verbrechen auf das Schärfste.

Mit Entsetzen erklärt der Bundesvorsitzende Daniyel Demir: „Diese 21 jungen Männer wurden brutal hingerichtet, weil sie Christen sind. Der koptischen Gemeinschaft, die durch diese abstoßende und barbarische Tat nicht zum ersten Mal Leid zugefügt wird, gilt unsere Anteilnahme und uneingeschränkte Solidarität. Der „IS“ hat seit Anbeginn seiner Schreckensherrschaft das erklärte Ziel, das Christentum, sei es in Syrien, im Irak oder Ägypten auszulöschen.“

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3. Aramäischer Kongress Drucken E-Mail
Dienstag, 17. Februar 2015

Am 7. März 2015 veranstaltet der World Council of Arameans [Syriacs] in Kooperation mit dem Bundesverband der Aramäer in Deutschland den 3. Aramäischen Kongress in Gütersloh.

Hauptthema ist das 100jährige Gedenken an den Völkermord (Sayfo) 1915-2015 und die Aramäische Identität, ua mit einem sehr interessanten Vortrag von Frau Dr. Tessa Hofmann (Freie Universität Berlin): Verfolgung und Vernichtung der Aramäer im Osmanischen Reich und osmanisch besetzten Iran (1914-1918) - Ein vergessener Völkermord?

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100 Jahre Völkermord – 100 Jahre Leugnung Drucken E-Mail
Freitag, 30. Januar 2015

Aramäer kritisieren Haltung der Bundesregierung zur Völkermordfrage. Bundesverband der Aramäer: „Bundesregierung übernimmt Sprachregelung der Türkei.“

Heidelberg/Berlin, 30.01.2015 - Der Bundesverband der Aramäer in Deutschland hat mit deutlichen Worten die Weigerung der Bundesregierung kritisiert, die Vertreibungen und Massentötungen der Armenier, Aramäer und weiterer christlicher Minderheiten im Osmanischen Reich in den Jahren 1915-1923, als Völkermord zu bezeichnen. In der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage einer Bundestagsfraktion vom 13. Januar 2015 spricht die Bundesregierung von Massakern und Vertreibungen, vermeidet jedoch den Begriff Völkermord oder Genozid. Die Bundesregierung wolle die Bewertung dieser "geschichtlichen Ereignisse" Wissenschaftlern überlassen.

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Verleihung des Weimarer Menschenrechtspreises an die entführten syrischen Erzbischöfe – 597 Tage ohne Lebenszeichen Drucken E-Mail
Mittwoch, 10. Dezember 2014

Bundesverband der Aramäer in Deutschland fordert Aufklärung

Heidelberg, 10.12.2014 – Die seit 597 Tagen entführten Erzbischöfe Mor Gregorios Yohanna Ibrahim (Syrisch-Orthodoxe Kirche) und Boulos Yazigi (Griechisch-Orthodoxe Kirche) wurden heute am Internationalen Tag der Menschenrechte mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Weimar geehrt. Der Vorschlag für die beiden Bischöfe stammte von der Gesellschaft für bedrohte Völker und wurde vom Weimarer Stadtrat einstimmig angenommen.

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