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Bundesverband der Aramäer in Deutschland
Verleihung des Weimarer Menschenrechtspreises an die entführten syrischen Erzbischöfe – 444 Tage ohne Lebenszeichen Drucken E-Mail
Donnerstag, 10. Juli 2014

Bundesverband der Aramäer in Deutschland dankt der Stadt Weimar für die klare Botschaft

Heidelberg, 10.07.2014 – Die seit 444 Tagen entführten Erzbischöfe Mor Gregorios Yohanna Ibrahim (Syrisch-Orthodoxe Kirche) und Boulos Yazigi (Griechisch-Orthodoxe Kirche) werden mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Weimar geehrt. Der Vorschlag für die beiden Bischöfe stammte von der Gesellschaft für bedrohte Völker und wurde vom Weimarer Stadtrat einstimmig angenommen.

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Fastenmonat Ramadan - Zeit der Besinnung, der Barmherzigkeit und des Friedens Gewissens- und Glaubenskonflikte bei den Islamisten in Syrien und im Irak?! Drucken E-Mail
Dienstag, 01. Juli 2014

HEIDELBERG, 01.07.2014 - Im Fastenmonat Ramadan geht es insbesondere um Besinnung und Spiritualität, Barmherzigkeit gegenüber Armen, Bedürftigen und Entrechteten. Stattdessen verstärken Islamisten den Terror gegenüber Nichtmuslimen im Irak, Syrien und Nigeria.

Der Bundesverband der Aramäer in Deutschland ruft die Muslime in Deutschland auf, sich in der Fastenzeit auch an die nichtmuslimischen Armen und Bedürftigen zu erinnern und insbesondere die vom islamistischen Terrorismus entrechteten Christen in Syrien, im Irak und Nigeria in ihre Gebete einzuschließen. Schließlich gilt der Ramadan als die Zeit der Barmherzigkeit, des Friedens und der Versöhnung.

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Mitteilung zur Wahl des neuen Bundesvorstands Drucken E-Mail
Dienstag, 24. Juni 2014

Großer Vertrauensbeweis, Kontinuität und Tatkraft

HEIDELBERG, 18. Juni 2014 – Der Bundesverband der Aramäer in Deutschland (BVDAD) hat auf der Mitgliederhauptversammlung am 7. Juni 2014 in Bietigheim-Bissingen die Verantwortlichkeiten für die nächste Amtszeit festgelegt. Neben der Berichterstattung des Bundesvorstands standen eine Satzungsänderung und Neuwahlen im Mittelpunkt der Tagesordnung.

Die Modifizierung der Satzung soll den eingeleiteten Reformprozess der Organisations- und Arbeitsstrukturen innerhalb des Bundesverbands fortsetzen und den neuen Aufgabestellungen und Herausforderungen optimal Rechnung tragen. Es gilt, den eingeschlagenen Weg fortzuführen, um weiterhin den 100.000 AramäerInnen in Deutschland nachhaltig eine starke Stimme zu sein. Die anschließenden Wahlen zum neuen Bundesvorstand waren angesichts der bisher geleisteten Arbeit des Vorstands ein großer Vertrauensbeweis für die künftige Amtsperiode:

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Erdogan in Köln: Rede- und Meinungsfreiheit auch für einen Gegner von Rede- und Meinungsfreiheit? Drucken E-Mail
Samstag, 24. Mai 2014

HEIDELBERG, 23.05.2014 - Aramäer in Deutschland sehen dem Wahlkampfauftritt des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan mit gemischten Gefühlen entgegen: Gesprächsbereitschaft aber auch Sorge um den Demokratisierungsprozess, Minderheitenschutz, Landenteignungen sowie die Rolle der Türkei bei der Entführung der syrischen Erzbischöfe.

Die Gewalt auf den Straßen Istanbuls eskaliert weiter. Ein 30jähriger Mann, der an einer Trauerzeremonie für den im März getöteten 13jährigen Berkan Elvan teilgenommen hatte und nicht an den Demonstrationen gegen die Politik der türkischen Regierung beteiligt war, wurde von einer Polizeikugel tödlich am Kopf getroffen und verstarb. Ein weiterer Trauermarsch schlägt in brutale Gewalt um.

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