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Bundesverband der Aramäer in Deutschland
Syriens Christen fordern deutsche Hilfe Drucken E-Mail
Geschrieben von: Deutsche Welle   
Mittwoch, 09. April 2014

Seit mehr als drei Jahren tobt in Syrien ein blutiger Bürgerkrieg. Syriens Christen beklagen mangelndes internationales Engagement - auch der deutschen Regierung.

Orthodoxe Christen aus Syrien fordern die Bundesregierung zu stärkerer Unterstützung auf. So solle Berlin bei der syrischen Oppositionsbewegung entschiedener auf die Freilassung von zwei vor gut elf Monaten entführten Erzbischöfen drängen. Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Aramäer in Deutschland, Daniyel Demir, sagte der Deutschen Welle, die Bundesregierung solle "den Mantel des langen Schweigens endlich ablegen".

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Syrien - Entführte Nonnen aus Maaloula wieder frei Drucken E-Mail
Montag, 10. März 2014
Heidelberg/Beirut, 10.03.2014 - Nach drei Monaten Geiselhaft kamen die von islamistischen Rebellen entführten Nonnen aus der aramäischen Christen-Enklave Maaloula gestern wieder frei.
 
In Begleitung von katarischen Vermittlern trafen die 13 Ordensfrauen des St. Thekla Klosters, in offensichtlich guter gesundheitlicher Verfassung, in der grenznahen libanesischen Stadt Chtaura ein, wie Kirchenvertreter und libanesische Sicherheitskreise bestätigten.
 
Im Dezember wurden die Nonnen von der radikalen Ahrar-al-Qalamun-Brigade verschleppt und zunächst in die umkämpfte Ortschaft Jabrud gebracht. Das UNESCO-Weltkulturerbe und die bedeutendste christliche Stätte Syriens - Maaloula - war in den vergangenen Monaten immer wieder Angriffsziel islamistischer Rebellen.
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Kloster Mor Gabriel erhält teilweise enteignetes Land zurück Drucken E-Mail
Donnerstag, 27. Februar 2014

Bundesverband der Aramäer in Deutschland begrüßt die Rücknahme der Landenteignung

Heidelberg/Berlin, 27.02.2014 – Die angekündigte Rückgabe von enteigneten Grundbesitz des Klosters Mor Gabriel wurde gestern nach bestätigter Meldung der Klosterleitung teilweise umgesetzt. Damit reagiert die türkische Regierung auf eine zentrale Forderung der Aramäer in und außerhalb der Türkei.
 
Erdogan kündigte im vergangenen Jahr an, die drohende Landenteignung des 1600 Jahre alten Klosters Mor Gabriel zurück nehmen zu wollen: „Mit der Rückgabe wollen wir ein Unrecht beseitigen und unseren aramäischen Mitbürgern ein wichtiges Anrecht zurück geben.“
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Kloster Mor Gabriel: Rücknahme von Landenteignung lässt auf sich warten Drucken E-Mail
Dienstag, 04. Februar 2014
Bundesverband der Aramäer in Deutschland fordert Erdogan auf seiner Ankündigung endlich Taten folgen zu lassen
 
Heidelberg/Berlin, 03.02.2014 – Der türkische Ministerpräsident Erdogan stellte am 30.09.2013 ein Gesetzespaket mit etlichen Maßnahmen zur Demokratisierung von Staat und Gesellschaft vor. Erdogan kündigte neben der Rücknahme von einzelnen diskriminierenden Gesetzen auch die Rückgabe des von der Enteignung bedrohten Grundbesitzes des Klosters Mor Gabriel im Turabdin an - eine zentrale Forderung der Aramäer in und außerhalb der Türkei.
 
Erdogan kündigte an, die drohende Landenteignung des 1600 Jahre alten Klosters Mor Gabriel zurücknehmen zu wollen: „Mit der Rückgabe wollen wir ein Unrecht beseitigen und unseren aramäischen Mitbürgern ein wichtiges Anrecht zurück geben.“
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